Die Agenda Feldschlösschen - Der Mensch im Mittelpunkt!

Text: Christian Grass

Picture-Telling: Bruno Roeder


 

Heute brauchen wir alle zwei Jahre ein Wunder, um die Wirtschaft vor dem Einfrieren und die Ökologie vor dem Überkochen zu bewahren. Jahrhundertelang kam die Menschheit in den Genuss einer wachsenden Wirtschaft, ohne dem ökologischen Kollaps zum Opfer zu fallen. Der Mensch ist es, der das Wirtschaftswachstum fördert; derselbe Mensch ist es, der in seinem Wettlauf gefangen ist. Die Schweizer Brauerei Feldschlösschen AG in Rheinfelden schreibt eine neue Agenda: Eine, für Mensch und Umwelt!

 

„Was ist nur los mit uns?“ fragt Bernard G. in die Runde. „Die meisten Wissenschaftler, Politiker und Mitmenschen erkennen die Realität des Klimawandels. Zwischen den Jahren 2002 und 2010 sanken die Emissionen überhaupt nicht, sondern stiegen im Jahr um 2,2 Prozent. Nach dem Kyoto-Abkommen von 1997 folgte das Pariser Klimaabkommen im Jahre 2015. Doch viele der schmerzlichen Schritte, die den Temperaturanstieg auf 1,5°C gegenüber dem vorindustriellen Niveau begrenzen sollen, wurden auf die Zeit nach 2030 oder in die zweite Hälfte des 21. Jahrhunderts verschoben. Eine Aufgabe für die nächsten Generationen? Der Mensch ändert sein Verhalten noch nicht. Warum nicht?“

 

Dieser „Warum“-Frage bei der Herausforderung des Klimawandels zu begegnen ist nicht einfach, doch viele Wachstumsgläubige hoffen intensiv auf ein Wunder der Wissenschaftler und Ingenieure, um uns vor dem ökologischen Untergang zu bewahren. In der Schweizer Brauerei Feldschlösschen in Rheinfelden hingegen wartet das Management nicht auf Wunder sondern versucht mehrgleisig das Verhalten ihrer Mitarbeiter und Konsumenten zu einem neuem Bewusstsein zu verändern. Dies geschieht intensiv und auf verschiedenen Ebenen. Einerseits geht es um die Einsparung von Ressourcen, wie Wasser. Dann geht es um die konsequente Verringerung des CO2 Ausstosses. Massnahmen, die in einer internen, neuen Agenda niedergeschrieben wurden und mit diversen Projekten in die Praxis übersetzt werden. „Die Beer Station ist ein Beispiel für Konsumenten, um sich von aussen unserem inneren Wert wertvoller Umweltbeiträge anzunähern“, berichtet Andreas Schmid von Feldschlösschen AG. An jeder Beer Station können Konsumenten mit Karaffe oder Growler kühles, frisches Offenbier degoutieren. Besser gesagt - bewusst geniessen.

Denn andererseits gehört auch dies zur neuen Agenda der Brauerei: der bewusste Umgang mit Alkohol. Fünf Prozent der Bevölkerung in der Schweiz trinken chronisch risikoreich und 11 Prozent betrinken sich mindestens einmal im Monat. Vor allem junge Männer neigen zu Rauschtrinken. (Vgl. Quelle BFS, Neuchâtel 2015)

Definition aus: BFS – Schweizerische Gesundheitsbefragung SGB, Neuchâtel 2015

Chronisch riskanter Konsum: ≥ 4 Standardgläser eines alkoholischen Getränks (z.B. eine Stange Bier) pro Tag bei Männern, ≥ 2 Gläser bei Frauen;Rauschtrinken: ≥ 6 Gläser bei einer Gelegenheit, unabhängig vom Geschlecht.

 

Eine leistungsfähige und altruistische Gesellschaft, welche die Herausforderungen dieses Jahrhunderts annehmen soll, um sie im Sinne einer positiven Evolution zu bewältigen, muss gesund sein. Heute steht neben der Umwelt- und Ressourcenproblematik die Sucht des Menschen auf den vorderen Plätzen der Sorgenliste unserer Gesellschaft, geschrieben:

„Den Menschen kommt der Sinn des Lebens mehr und mehr abhanden. Sie können ihre Gedanken und Gefühle weder richtig steuern noch zum individuellen und Allgemeinwohl interpretieren. Diese innere Leere wird mit einer Vielzahl ganz unterschiedlicher Süchte ausgefüllt", berichtet der angesehene Psychologe und Suchtexperte, Laszlo Pota (BDP).

 

Die neue Agenda von Feldschlösschen stellt den Menschen und die Umwelt in den Vordergrund aller unternehmerischen Handlungen. Der Umgang mit dem Alkohol entspringt dem Wissen, dass Alkohol schleichend zu einem äusserst aggressiven und heimtückischen Suchtmittel werden kann.

Die Bewusstwerdung darüber, dass der Mensch die Frische eines kühlen Bieres zum Lebenselixier erheben kann und dass gleichzeitig in einem„riskanten Alkoholkonsum“ eine grosse Gefahr liegt, ist eine sehr schwierige, feinfühlige und ebenso lebensrettende Aufgabe dieser Brauerei für seine Konsumenten.

 

„Was ist nur los?", fragte Bernard G. und zielte mit der Frage darauf ab, dass wir unser Verhalten nur unzureichend zu unserem Wohl verändern würden. Der Wissenschaft und ihrer Suche nach neuen Wundern das kollektive Wohl der Menschheit zu überlassen, scheint ein Weg zu sein, Zukunft zu gestalten. Weitaus effizienter mutet die neue Agenda der Brauerei Feldschlösschen AG an, für die alle Mitarbeiter einstehen wollen, um den Erhalt von Natur und Mensch tatsächlich zu gewährleisten.

 

Mehr Informationen zu dieser Meldung unter: PROJEKTE oder direkt bei Andreas Schmid, Communication Manager, Feldschlösschen AG.